facebook: Art-Gabriele Roman  

 

Malen ist für mich ein Spiel mit Licht, Schatten und Farben, ein Spiel mit unserer Wahrnehmung, die nur ein kleines subjektives Fenster zur Welt darstellt. Malen ist für mich ein Spiel mit Emotionen, und dem Verstand, die nicht immer im Einklang sind, aber dennoch zusammengehören. 

 

Daraus ergeben sich für mich sehr verschiedene Vorbilder und Ansätze für meine Kunst:

 

Die Bilder Caravaggios liebe ich, weil er zudem ein Meister des Lichts und des Schattens war, 

aus dem gleichen Grund verehre ich die Großen des Impressionismus, die die Farbe als Träger des Lichts gesehen und mit dem Licht die Atmosphäre des Augenblicks eingefangen haben. Hier ist für mich ein Maler der Romantik bedeutsam, der impressionistisch gemalt hat als es den Impressionismus noch gar nicht gab: William Turner. Im zweiten Atemzug nenne ich hier Claude Monet. Wie die Impressionisten verzichte ich auf reines Schwarz in meinen Bildern. 

Die Expressionisten sprechen mich neben der Ausdruckskraft ihrer Farbenwelt, durch ihren freien Umgang mit Farben und Formen an. 

Die Surrealisten und Phantastischen Realisten begeistern mich einerseits durch die Verwendung klassischer Maltechniken, andererseits durch ihr Verwirrspiel mit unseren Sehgewohnheiten und ihren Bezug zum Unbewussten. 

Inhaltlich sehe ich mich in der Nachfolge der Neuen Sachlichkeit. 

Da das Bild nur das Bild als Sprachmittel kennt, bemühe ich mich um eine symbolische Malweise. In meinen Bildern kann der aufmerksame Betrachter Bilder hinter den Bildern erkennen, muss es aber nicht. 

 

 

Im Spannungsfeld dieser Einflüsse wird sich  meine Kunst weiterentwickeln.

 

WERDEGANG:

 

In Schweinfurt geboren

 

Seit 2008 in Salzburg lebend

 

Mitgliedschaften 

seit 2011:  Kunstverein Salzburg

2015: Artforum Salzburg

 

 

Studium an der Otto-Friedrich-Universitiät Bamberg: Psychologie, Soziologie, Pädagogik

  

Ab 2005 Besuch verschiedener Kunstakademien, u.a. Akademie  Geras im Waldviertel, Schloss Goldegg, Bad Reichenhall, Augsburg, Kolbenmoor, Sommerakademie Dresden, Accademia libera Natura e Cultura, Toscana:  

 

Öllasuren mit Höhung durch Eitempera: Susanne Steinbacher (Schülerin von Ernst Fuchs und Meisterklasse  Rudolf Hausner)

 

Ölmalererei Alla-Prima: Jochen Plogsties (Meisterschüler von Neo Rauch)

 

Acrylmalerei: Carmelo di Feo,  Alfia WeingartnerThomas Lange

 

Perspektive, Farbenlehre, Federzeichnen, Aquarell: Barbara Seebacher-Schiestl 

 

Aktzeichnen: Josef Resch, Alexander Mitterlechner, Thomas Lange, Franz WolfJosef Zenzmaier

 

Porträt: Rupert Gredler

 

Zeichnen von Stillleben: Horst Beese 

 

Enkaustik: Renate Kutke

 

Bildhauerei (Marmor): Eva Skupin, Thomas Reuter  

 

Studienreisen (Kunst und Geschichte): 

 

2007 und 2008 Iran 

2008 Ägypten

2009 Indien (Radjastan)

2010 mehrmals Istanbul & Türkei

2011 Florenz und Paris

2012 Mit Franz Wolf auf den Spuren großer Künstler: Amberg, Nürnberg, Amsterdam, Haarlem & Den Haag, Rotterdam, Brügge, Honfleur, Pont Aven

2012/13 Israel und Palästina

2013 Jordanien, Palästina, Israel

2013/14 Sizilien

2014/15 Rom

2015 Marokko 

2015 Polen (Danzig, Warschau, Krakau); Russland (Kaliningrad, Swetlogorsk); Litauen (Klaipeda, Vilnius);  Lettland (Riga); Estland (Pärnu, Tallinn, Tartu); Tschechien (Brno)

2016 Usbekistan

2016 Armenien, Georgien, Aserbaidschan

 

 

Außerdem Reisen nach Tunesien,  Mexiko, mehrmals Kuba, Guatemala, Equator, Peru, Bolivien, Sri Lanka und innerhalb Europas: in die Tschechoslowakei, Jugoslawien,  Ungarn, Irland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Dänemark etc. .